Der Emissionshandel nach Lima und vor Paris (5. Februar 2015)

, von Ekkehart Schmidt

etika, ATTAC Luxemburg und VOTUM KLIMA laden ein zu einem Vortrag :

Der Emissionshandel nach Lima und vor Paris

Eva Filzmoser, die Direktorin des globalen NGO-Netzwerks Carbon Market Watch mit Sitz in Brüssel, gibt einen Überblick (auf deutsch) über den aktuellen Stand der Emissionsrechte – von CDM bis zu „Heißer Luft“ – und wie sich die Spielregeln dafür auf dem Klimagipfel von Lima geändert haben. Sie hinterfragt, wie effizient sie zum Klimaschutz beitragen und inwieweit bei den Projekten Umweltstandards und Menschenrechte respektiert werden.

Bei Carbon Market Watch ist Eva Filzmoser für strategische Entscheidungen verantwortlich. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften arbeitete sie bei der Europäischen Kommission als Beraterin für EU-und UN-Klimapolitikprojekte und für mehrere Non-Profit-Projekte in Entwicklungsländern. Danach leitete sie die NGO CDM Watch, die 2009 von mehreren internationalen NGOs gegründet wurde, um einen unabhängigen kritischen Blick auf die Projekte, die Emissionsrechte produzieren, zu werfen und sich für mehr Beteiligung der Zivilgesellschaft auf Projekt-, UN- und EU-Ebene einzusetzen; aus CDMWatch ging 2012 Carbon Market Watch hervor.

Der Vortrag findet statt am Donnerstag, 5. Februar von 12.15 bis 14.00 Uhr im Centre Convict, Salle Rheinsheim à l’Altrimenti asbl - 5 avenue Marie-Thérèse, Luxembourg, statt. Der Eintritt ist frei. Die Referentin wird auch für Interviews zur Verfügung stehen.

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung vor dem 3. Februar per E-mail an events@etika.lu notwendig.
Im Anschluss an den Vortrag leitet Eva Filzmoser ab 14.30 Uhr einen Workshop zur Vertiefung der Themen und zu Handlungsmöglichkeiten für Luxemburg während der EU-Präsidentschaft und dem Klimagipfel zu Paris. Anmeldung bei : klima@astm.lu .

Ansprechpartner in Luxemburg sind :

Jean-Sébastian Zippert /etika Tel. 29 83 53, jsz@etika.lu,

Dietmar Mirkes / ASTM, Tel. 400 427 30, dietmar@astm.lu

Dieses Projekt wird mit Unterstützung der Europäischen Union finanziert.