Etika

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  • Etika zeichnet Projekte zum Zusammenleben der Generationen und zur Prävention beruflichen Stresses aus

    Wer ist etika ?, von Ekkehart Schmidt

    Zum siebten Mal hat etika innovative luxemburgische Initiativen ausgezeichnet, die zugleich einen sozialen und einen ökologischen Mehrwert erbringen. Bei einer Veranstaltung am 19. September im Musée de la Banque erfolgte die Preisverleihung.
    Wie jedes Jahr hat etika innovative Projekte in zwei Kategorien ausgezeichnet: Projekte, die in den vergangenen 18 Monaten einen Alternativkredit von etika und der BCEE erhalten haben sowie davon unabhängige Projekte. Die Preise in Höhe von je 2.000 Euro wurden durch Gesundheitsministerin Lydia Mutsch überreicht. Die Direktorin der BCEE, Françoise Thoma, sowie drei weitere Mitglieder des Direktoriums waren bei der Preisverleihung ebenfalls anwesend.
    In der Kategorie Alternativkredit wurde 2017 der Verein Cohabit’Age ausgezeichnet. Cohabit’Age ist ein (...)

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  • Gutes Halbjahresergebnis der BCEE

    Das alternative Sparkonto , von Ekkehart Schmidt

    Die Banque et caisse d’épargne de l’Etat” (BCEE), unser Kooperationspartner beim Alternativen Spar- und Kreditmechanismus, hat ihren Gewinn im ersten Halbjahr 2017 um fast sieben Prozent auf 161,7 Millionen Euro steigern können. Damit hat die BCEE deutlich mehr verdient als noch im Vorjahreszeitraum (151,4 Millionen Euro). Wie die Bank in einer Pressemitteilung Anfang August mitteilte, hätten vor allem die starke wirtschaftliche Entwicklung zu dem steigenden Ergebnis geführt. Quer durch alle Geschäftsfelder habe sich das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) auf den Nettogewinn der staatseigenen Bank niedergeschlagen.
    Insgesamt hat das Bankgeschäft im ersten Halbjahr dieses Jahres um 8,4 Prozent auf 346,9 Millionen Euro zugelegt - nach 320,1 Millionen im Vorjahreszeitraum. Auch das (...)

  • Stellungnahme der Zivilgesellschaft zur Agrarreform der EU

    Biologischer Landbau, von Ekkehart Schmidt

    Gute Lebensmittel, Gute Landwirtschaft – Jetzt!
    Wir, die unterzeichnenden Organisationen, sind davon überzeugt, dass die bisherige Agrarpolitik der EU gescheitert ist, da sie derzeit nur im Interesse Weniger, aber zum Nachteil der Mehrheit der Bevölkerung, der Bäuer*innen und des Planeten wirkt.
    Der Nahrungsmittel- und Landwirtschaftssektor der EU trägt direkt zur verschwenderischen Nutzung begrenzter globaler Ressourcen bei und schadet der Umwelt, indem er Klimawandel, Biodiversitätsverlust, Überfischung, Entwaldung, Bodenerosion, Wasserknappheit sowie Wasser- und Luftverschmutzung vorantreibt. Industrielle Landwirtschaft, die weitgehend von Importen abhängig ist und einen großen Teil zu globalen Antibiotikaresistenzen beiträgt, wurde auf Kosten der Einkommen der Landwirt*innen, von (...)

  • Linksammlung zu ökofairer Mode

    Vertrieb biologischer Produkte, von Ekkehart Schmidt

    Noch vor wenigen Jahren galten Mode und Öko als unvereinbares Gegensatzpaar. Aber die Zeiten von „Jesuslatschen“ und Jutesack-Kleidern sind längst passé: Die grüne Welle hat nun auch die Laufstege erreicht. Immer mehr Designer und Modefirmen setzen auf soziale, umweltfreundliche Produktion, fairen Handel und Öko-Materialien. Auch auf den „Glamour-Faktor“ braucht man nicht mehr zu verzichten: Heute fühlt sich ein gutes Gewissen nicht nur gut an, sondern es sieht auch gut aus.
    Wirklich “öko“ und „fair“ ist Mode freilich erst, wenn verschiedene Aspekte beachtet werden: die Rohstoffe, ihre Verarbeitung, bestimmte Sozialstandards, ein fairer Handel und der Energieaufwand beim Transport. Wer ein Kleidungsstück aus 100 % Baumwolle trägt, hat nicht automatisch Natur pur auf der Haut. Denn konventionelle (...)

  • Cohabit’AGE: Intergenerationelles Wohnen

    Sozialer Wohnungsbau, von Ekkehart Schmidt

    Der in Luxemburg 2014 gegründete Verein Cohabit’AGE setzt sich für das gemeinsame Wohnen von Menschen unterschiedlicher Generationen ein. Ziel der Arbeit ist es, durch das Zusammenleben in Mehrgenerationenhäusern nicht nur die Lebensqualität von Senioren uind jungen Menschen zugleich zu verbessern, sondern auch solidarisches Handeln zwischen ihnen anzuregen. Der Verein verfolgt ferner das Ziel, hierbei auch zugewanderte Menschen zu integrieren.
    Hierbei bestimmen Werte des Austauschs, des Teilens, der Vergemeinschaftung und des Wissenstransfers die Arbeit. Ein Zimmer zum Wohnen anzubieten ist für Senioren insofern eine Möglichkeit, (wieder) in herzlicher Atmosphäre mit einem Menschen zusammen zu leben, einen neuen Sinn im Leben zu finden bzw. am Leben eines anderen teilzuhaben und nicht (...)