Die Zinsen steigen!

, von Ekkehart Schmidt

















Seit dem 1. Januar 2023 erhalten die Alternativsparer*innen nach einer elfjährigen Niedrig- bzw. Nullzinsphase wieder einen Sparzins von 1,30 Prozent (anstelle von 1,45 Prozent bei einem konventionellen Sparkonto). Diese Entscheidung unseres Bankpartners Spuerkeess war die logische Folge mehrerer Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank (EZB) seit Juli 2022.

Aktuell liegt der Leitzins, zu dem sich Geschäftsbanken frisches Geld bei der EZB leihen können, bei 2,5 %. 2023 sollen weitere Zinserhöhungen folgen.

Die EZB versucht damit, die zuletzt rund 10 Prozent erreichende Inflation zu bekämpfen. Vereinfacht gesagt: Höhere Zinsen sorgen dafür, dass Kredite teurer werden. Unternehmen und Verbraucher können sich dann nicht mehr so billig Geld leihen – und weniger ausgeben. Dann geht der Konsum zurück, und damit fallen die Preise.

Nach den jüngsten Schritten der EZB ist abzusehen, dass Spuerkeess nachziehen wird und der Zins unseres Sparkontos bald deutlich weiter steigen wird. Zwar war dieser Anstieg 2022 rasant, aber insgesamt ist das Zinsniveau noch lange nicht dort, wo es einmal war. Es ist zu erwarten, dass die Einlagezinsen weiter auf mindestens 3 Prozent steigen. Die Baufinanzierungszinsen liegen bereits bei gut 4 Prozent.

So wird unser alternatives Sparkonto auch für diejenigen wieder attraktiv, denen es nicht vorrangig darum geht, dass ihr Geld in soziale und ökologische Projekte investiert wird. Zwar bleibt in Inflationszeiten wenig Geld zum Sparen, aber jetzt gibt es neben immateriellen auch wieder materielle Gründe dafür.

Eröffnen Sie jetzt ein alternatives Sparkonto!