Velotour "Ernährungswende" (18. Okt.)

, von Ekkehart Schmidt

















Wie kann unsere Lebensmittelproduktion so gestaltet werden, dass alle Menschen satt werden und gesunde Lebensmittel haben, deren Produktion nicht den Planeten zerstört? Dass sich etwas ändern muss, ist allen Beteiligten klar. Den Bauern selbst, vielen Verbrauchern, sogar der Politik. Einen möglichen Ansatz wollen wir uns erläutern lassen.

Am Sonntag, 18. Oktober bieten wir ab 9.30 Uhr eine dreistündige Radtour entlang der Alzette nach Kockelscheuer an, um uns über die "Ernährungswende/ Transition alimentaire" und insbesondere das Sensibilisierungsprojekt "2000 m² für unser Essen" zu informieren. Rechtzeitig zum Mittagessen sind wir zurück beim "alternativen Liewensmëttel Maart" der diesmal im Rahmen der Transition Days im Carré in Hollerich stattfindet.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der vom CELL und anderen Partnern organisierten diesjährigen „Transition Days“ statt. Diese sollten vom 3. – 5. Juli im Carré (Hollerich) stattfinden. Sie stehen 2020 unter dem Motto "How to live together in a one planet world". Akteure und Anbieter von Produkten der Transition-Bewegung, wollten zu einer Mischung aus Messe und Festival einladen.

Stattdessen wird eine Abfolge von Thementagen angeboten, die über neun Monate verteilt stattfinden:

▪ Septembre : introduction « How to live together in a one planet world? »
▪ Octobre : Cuisine/ Küche (Alimentation),
▪ Novembre : Atelier (Energie, Technologie),
▪ Décembre : Bureau/ Büro (Kommunikation, Arbeit, Geld),
▪ Janvier : Chambre/ Zimmer (innere Transition, Träume, Bildung),
▪ Février : Salon (Culture, Politique),
▪ Mars : Garage (Mobilität/ Wohnen),
▪ Avril : Salle de bain (Eau, Habillement, DIY)
▪ Mai : Jardin/ Garten (Gärtnern, Autonomie)

Das vor zwei Jahren von unseren Partnern natur&ëmwelt, Co-Labor und IBLA begonnene Projekt „2000 m2 für unser Essen – Förderung einer nachhaltigen Agrar- und Esskultur in Luxemburg“ zeigt die Zusammenhänge zwischen Ernährungsgewohnheiten, landwirtschaftlicher Fläche und Umweltschutz anhand eines Feldes am Haus vun der Natur in Kockelscheuer: Es ist begehbar und wir wollen es uns erläutern lassen. Mehr dazu hier

Die Teilnahme ist kostenlos, wir bitten aber - wegen der Beschränkung auf 12 Personen - um eine Anmeldung bis zum 16. Oktober bei es@etika.lu. Etika behält sich das Recht vor, die Tour bei einem gewichtigen Grund kurzfristig abzusagen.

Artikel vom 30. Juli 2020, aktualisiert am 29. September