Etika

Neueste Artikel

  • Switch Plan – die erste nachhaltige Versicherung

    Nach einem ersten Jahr Partnerschaft mit Bâloise Assurance Luxembourg können wir verkünden, dass die gemeinsame Arbeit erste konkrete Früchte trägt. Gleich nach Beginn der Zusammenarbeit wurde parallel zu In-House-Schulungen Anfang 2020 ein Prozess begonnen, ein konkretes nachhaltiges Versicherungsprodukt zu erarbeiten – nachhaltig im Sinne von nachhaltigen Investitionen.
    Ende April hat Bâloise nun die Lebensversicherung „Switch Plan“ aufgelegt. Dieses erste nachhaltige luxemburgischen Versicherungsprodukt integriert Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren (ESG), also grundlegende Kriterien, an denen sich Anleger heute orientieren, die für sich Werte schaffen wollen, dabei aber auf Nachhaltigkeit der Anlage Wert legen.
    Statt wie einige andere Akteure am Finanzplatz zu versuchen, im (...)

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  • "Bienen und Bauern retten"

    Förderung der Biodiversität, von Ekkehart Schmidt

    Noch bis zum 30. September: Europäische Bürgerinitiative „Bienen und Bauern retten“
    Bitte unterschreiben !
    Luxemburg, den 9. September 2021. Die Plattform Meng Landwirtschaft unterstützt die europäische Bürgerinitiative “Bienen und Bauern retten” (Save Bees and Farmers). Gemeinsam mit zahlreichen anderen Organisationen wollen wir mindestens eine Million Unterschriften (>780.000 bis jetzt) für diese Bürgerinitiative sammeln, damit die EU-Kommission und das Europäische Parlament gesetzlich verpflichtet sind, sich mit den Forderungen dieser Bürgerinitiative auseinanderzusetzen. In Luxemburg fehlen etwas weniger als 2.000 Unterschriften um die 4.500 nötige Signaturen zu erreichen. Wir können demnach das 10. EU-Land sein, das den Grenzwert erreicht und haben die Möglichkeit zu zeigen, dass uns Bienen (...)

  • Gewächshaus auf dem Dach des IFSB

    Energieeffizienz, von Ekkehart Schmidt

    Beim "Urban Farming" wird die Idee umgesetzt, freie und bislang unbeachtete Flächen im städtischen Raum für den Anbau von Nutz- und Zierpflanzen zu nutzen. Seit dem 19. Juli wächst nun das erste Gemüse in einem Gewächshaus der neuen Generation auf dem Dach des Institut de formation sectoriel du bâtiment (IFSB) in der Gewerbezone Wolser in Bettemburg. Hier wurde jedoch nicht einfach nur ein Gewächshaus auf ein Dach gesetzt: Die Grundidee ist, dass ein Kreislauf entsteht, bei dem das Gebäude gewissermassen die Pflanzen nährt, die dann wiederum in kurzen Wegen vor Ort verarbeitet werden können.
    In diesem 2018 von der Europäischen Kommission über Interreg ins Leben gerufenen und auf nationaler Ebene vom Umweltministerium und dem Rat für die wirtschaftliche Entwicklung des Bauwesens (CDEC) (...)

  • Was ist Greenwashing? Und wie erkenne ich es?

    Nachhaltig investieren, von Ekkehart Schmidt

    Mitte Juli 2021 erschien ein leicht gekürztes Interview von etika-Mitarbeiter Ekkehart Schmidt auf dem Blog unseres Kooperationspartners Spuerkeess: "Was ist greenwashing und warum ist es ein Problem?". Wir übernehmen den Ursprungstext für unsere Homepage und wollen ihn künftig regelmässig aktualisieren und dabei auch konkrete Beispiele benennen.
    Seit einer ersten Veranstaltung 2019 mit Aline Fares und Lora Verheecke verstehen wir unsere Aufgabe als unabhängiger Verein der ethischen oder transformativen Finanz auch so, dass wir Privatanleger dabei unterstützen, die Spreu vom Weizen zu trennen.
    Was ist Ihre Definition von Greenwashing?
    Wenn es auch banal klingt: Der Begriff „Greenwashing“ besteht aus zwei Teilen. Bei „Green“ denkt man an die dominante Farbe in der Natur. Im Sprachgebrauch (...)

  • Jean Kieffer und ein „altes Pfadfinderprinzip“

    Der Verein etika, von Ekkehart Schmidt

    Die zehn Mitglieder unseres Verwaltungsrates haben einen recht unterschiedlichen beruflichen Hintergrund. Die meisten arbeiten bei anderen NGOs, manche waren jahrelang in der Finanzbranche beschäftigt, aber nur einer entstammt einem Arbeiterumfeld: Jean Kieffer. Der 75jährige vertrat von 2003- 2021 „Natur&Emwelt“. Gelegentlich unserer Mitgliederversammlung am 17. Mai 2021 trat er zurück, um sein Mandat Lea Bonblet zu überlassen. Er hat während seines gesamten Berufslebens bei ARBED gearbeitet und sich stark ehrenamtlich engagiert, insbesondere bei „Gaart en Heem“. Auf den Werdegang seiner vier Kinder und sieben Enkel ist er besonders stolz.
    Woher kommst Du? Erzählst du uns ein wenig von Deiner Jugend?
    Ich komme aus einfachen Arbeiterverhältnissen. Mein Vater war Konditor, musste aber (...)