Etika

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  • Transformative Finanzwirtschaft

    Sparen oder Investieren mit uns macht Sinn für Ihr Geld!
    Mit dem alternativen Spar-/Kreditmechanismus fördern wir den Zugang zu Krediten für Initiativen, bei denen der soziale und kulturelle Nutzen, die internationale Solidarität und die Unterstützung der Ökologie im Vordergrund stehen.
    Etika - ein 1996 gegründeter gemeinnütziger Verein - hat das Ziel, alternative Finanzierungen zu fördern und dadurch die Transformation zu einer nachhaltigeren Welt zu begleiten. Ziel ist eine Wirtschaft, deren Basis nicht mehr die Verbrennung fossiler Energien und die Ausnutzung unfairer Arbeitsverhältnisse ist.
    Dies geschieht insbesondere im Rahmen der Kooperation mit zwei luxemburgischen Partnern: Spuerkeess (Alternatives Sparkonto)Bâloise Assurances Luxembourg (Switch Plan).
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  • Die Zinsen steigen!

    Das alternative Sparkonto , von Ekkehart Schmidt

    Seit dem 1. Januar 2023 erhalten die Alternativsparer*innen nach einer elfjährigen Niedrig- bzw. Nullzinsphase wieder einen Sparzins von 1,30 Prozent (anstelle von 1,45 Prozent bei einem konventionellen Sparkonto). Diese Entscheidung unseres Bankpartners Spuerkeess war die logische Folge mehrerer Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank (EZB) seit Juli 2022.
    Aktuell liegt der Leitzins, zu dem sich Geschäftsbanken frisches Geld bei der EZB leihen können, bei 2,5 %. 2023 sollen weitere Zinserhöhungen folgen.
    Die EZB versucht damit, die zuletzt rund 10 Prozent erreichende Inflation zu bekämpfen. Vereinfacht gesagt: Höhere Zinsen sorgen dafür, dass Kredite teurer werden. Unternehmen und Verbraucher können sich dann nicht mehr so billig Geld leihen – und weniger ausgeben. Dann geht der Konsum (...)

  • Alles ESG - oder was?

    Sustainable Finance, von Ekkehart Schmidt

    Bei einer Begegnung im November 2022 sagte Denise Voss, ehemalige Direktorin des Investmentsfondsverbands Alfi und seit 2019 Chairwoman von LuxFLAG, die wir seit der Präsentation unseres „Guide des placements éthiques“ 2009 kennen: „Yes, isn’t it amazing how the sector developed? And you have been the pioneers!“
    Ja, danke für das Lob, das uns freut. Dennoch: All die Finanzprodukte – vor allem Investmentfonds und Anleihen –, die plötzlich in Luxemburg als „Sustainable Finance“ oder „Green Finance“ beworben werden, erscheinen uns doch weit weg von der Philosophie unseres 1996/97 entwickelten alternativen Sparkontos zu sein. Es erscheint nötig, der Frage auf den Grund zu gehen, was da in den letzten Jahren passiert ist. Und warum.
    Dabei ist es aber wichtig, gleich zu Beginn einen entscheidenden (...)

  • In 25 Jahren: 302 Kredite in Höhe von 102 Mio Euro

    Das alternative Sparkonto , von Ekkehart Schmidt

    25 Jahre nach dem Beginn unserer Zusammenarbeit mit Spuerkeess im Januar 1997 können wir eine sehr positive Bilanz des alternativen Sparkontos ziehen. In diesem Vierteljahrhundert haben wir rund 200 soziale und ökologische Projekte mit zinsvergünstigten Krediten in Höhe von insgesamt gut 102 Mio. Euro gefördert.
    Darunter finden sich der erste Biobauer, der erste Bio-Supermarkt (wenngleich beide bereits bestanden), das erste Passivhaus und die erste Windenergieanlage des Landes. Wir haben damit nicht nur die nachhaltige Kultur des Landes geprägt, sondern waren mit unseren strengen Kriterien der Nachhaltigkeit bei der Kreditvergabe auch Pioniere des Finanzsektors. Wir können stolz sagen: Da waren wir der Zeit voraus!
    Die Zahl 200 ist dabei nur ein Schätzwert, da von den insgesamt 302 (...)

  • Julian, unser neuer Koordinator

    Über etika, von Ekkehart Schmidt

    Seit Mitte März ist Julian Bernstein (Foto) neuer Koordinator von etika. Er tritt die Nachfolge von Alexander Feldmann an, der uns im Dezember verlassen hat, um im Umweltministerium zu arbeiten. Julian stammt aus Saarbrücken, wo er mehrere Jahre als Reporter für den öffentlich-rechtlichen Saarländischen Rundfunk und als Redakteur und Herausgeber der Saarbrücker Hefte gearbeitet hat.
    2017 ging er als Auslandskorrespondent nach Kanada und anschließend nach Frankreich. Von diesen beiden Ländern aus schrieb er für die wichtigsten Medien in Deutschland, der Schweiz und Österreich. Er berichtete unter anderem über den kanadischen Wahlkampf 2019, die schweren Menschenrechtsverletzungen des kanadischen Bergbaukonzerns Barrick Gold, die schwierige Situation der indigenen Bevölkerung und den wachsenden (...)