Erneuerbare Energien

  • In die Energiewende investieren

    , von Ekkehart Schmidt

    Trotz ausreichender Erkenntnisse über die Ursachen und Folgen des Klimawandels ist in Luxemburg von öffentlicher Seite in den vergangenen Jahrzehnten kaum etwas unternommen worden, eine Energiewende einzuleiten bzw. allgemeiner das Konsum- und Mobiltätsverhalten hin zu mehr Nachhaltigkeit zu verändern. So hat Luxemburg unter allen EU-Ländern mit 5% den niedrigsten Wert in der Nutzung erneuerbarer Energien. Die hier verbrauchte Energie stammte 2015 noch zu 84% aus fossilen Brennstoffen (2005: 93%) - ein nach Angaben von Eurostat deutlich über dem EU-Durchschnitt von 73% liegender Wert. Erst mit (...)
  • "Bürgerstrom" im Aufwind

    , von Ekkehart Schmidt

    Neue Studie: Die Bürger in Luxemburg könnten bis 2050 rund 18 % des Stromverbrauchs selbst produzieren. Mehr als die Hälfte der BürgerInnen in der Europäischen Union könnten bis zum Jahr 2050 ihren eigenen Strom aus erneuerbaren Energien erzeugen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie, die am 26. September 2016 in Brüssel veröffentlicht wurde [1]. Die Studie umreisst das Potenzial für bürgereigene, erneuerbare Energienprojekte in Europa, demzufolge bis zum Jahr 2050 45% des Strombedarfs der EU durch 264 Millionen "Energie-Bürger" erzeugt werden könnten - als Teil eines (...)
  • Wandpark Housen-Pëtschent

    , von Ekkehart Schmidt

    Bis 2020 soll der Anteil der erneuerbaren Energien im Endverbrauch in Luxemburg elf Prozent betragen, schreibt eine EU-Direktive vor. Wirtschafts- und Energieminister Etienne Schneider gibt sich zuversichtlich, dass diese Marke erreicht werden kann. Er beruft sich auf die bisher erreichten und leicht übertroffenen Zwischenziele. Machten die Erneuerbaren 2010 noch nur 2,2 Prozent aus, lag Luxemburg Ende 2014 bei 4,5 Prozent. Trotz dieses Fortschritts liegt das Land mit diesen Prozentzahlen EU-weit am Ende der Skala. Schneider setzt bei dem Vorhaben, diesen Zustand zu beenden, auf drei (...)
  • Wandpark Harel Walter Eeschpelt

    , von Ekkehart Schmidt

    Im Rahmen einer Offensive des Wirtschaftsministeriums, den Anteil erneuerbarer Energien am luxemburgischen Energiemix deutlich zu erhöhen, entsteht in den Kommunen Lac de la Haute Sûre und Winseler zur Zeit der Wandpark Harel-Walter-Eeschpelt. Im November 2014 ist seitens der Soler S.A. die Firma Wandpark Harel Walter Eeschpelt S.A. gegründet worden. Soler, die Société Luxembourgeoise des Énergies Renouvelables, ist eine Tochter von SEO und Enovos. Soler garantiert die Entwicklung und den Aufbau der Anlagen. Vorgesehen ist, dass sich die Kommunen und andere als Aktionäre beteiligen. Während (...)
  • EquiEnerCoop

    , von Ekkehart Schmidt

    In luxemburgischen Gemeinden sind von Privatleuten oder Gesellschaften schon sehr viele Photovoltaik-Anlagen installiert worden, meist als isolierte Projekte. Eine solche Nutzung erneuerbarer Energien durch Bürger im Rahmen einer Kooperative ist bis jetzt jedoch ein Einzelfall geblieben. Die im Juli 2012 gegründete Energiekooperative EquiEnercoop kann daher als Pionier auf diesem Gebiet gelten. Lecture Etika EquiEnerCoop von etika Luxembourg https://youtu.be/9fhH4Yg9OKs EquiEnerCoop hat den Kauf, die Installation und die Nutzung von zwei Photovoltaik-Anlagen zum (...)
  • KIOWATT - Strom und Wärme aus Abfällen

    , von Ekkehart Schmidt

    Bislang exportiert Luxemburg Tausende Tonnen Holzabfälle. In Zukunft sollen sie im Land zu Strom und Wärme verarbeitet werden. Am 25. Juli 2011 unterschrieben die Minister Jeannot Krecké (Wirtschaft und Außenhandel) und Marco Schank (nachhaltige Entwicklung und Transport) mit der Gesellschaft KIOWATT eine Konvention zum Bau einer Wärmekraftkopplungsanlage, die zur zeit in Roost entsteht (Fotos unten). Kiowatt ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Luxenergie und Woodenergy (Groupe François). Luxenergie wird mehrheitlich von Enovos gehalten. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf 30 Millionen (...)
  • Hybridbusse für SALES LENTZ

    , von Ekkehart Schmidt

    Nach den Voyages Emile Weber und Demy Schandeler hat nun auch die Firma SALES LENTZ einen Leasing-Kredit für den Kauf einer Flotte mehrerer Hybridbusse des Typs Volvo 7700 hybrid erhalten. Der Kredit in Höhe von 2 Millionen Euro, der im Mai 2012 von etika und der BCEE vergeben wurde, hat eine Laufzeit von fünf Jahren und dient der Finanzierung eines Teils dieser Investition. SALES LENTZ verfügt über 60 Jahre Erfahrung in der Reisebranche und gilt als Luxemburgs grösstes Reise- und Tourismusunternehmen. Darüber hinaus gilt die Firma europaweit zu den Pionieren in Sachen technischer (...)
  • Sanierung der Felsmühle (Fielsmillen)

    , von Ekkehart Schmidt

    Im Juli 1997 haben etika und die BCEE der Familie Mangen in Mertert einen Investitionskredit über 136.341 EUR zur Sanierung einer alten Wassermühle erteilt. Der Kredit hatte eine Laufzeit von zehn Jahren. Die Sanierung der Felsmühle (Felsmillen) dient der Erhaltung des kulturellen Erbes, aber auch der Erzeugung erneuerbarer Energie im Respekt der Natur. Kontakt: Fernand Mangen, Fielsmillen, L-6689 Mertert, tél. : 74 96 34 Artikel vom 11 August 2011, aktualisiert am 18 Dezember (...)
  • Bau des neuen Firmensitzes der Rollinger Toiture S.A.

    , von Ekkehart Schmidt

    Die Firma Rollinger Toiture S.A. ist eine der innovativsten Unternehmungen im Bereich des Baus von Niedrigenergie- und Passivhäusern in Luxemburg. Die 1908 von François Blum gegründete Firma wurde ab 1951 durch Henri Rollinger weiter entwickelt. Heute ist Rollinger Toiture unter der Leitung von Marco und Tommy Rollinger eine Referenz in der Fertigstellung innovativer Gebäude. 2001 hat die Firma das erste Passivhaus in Luxemburg errichtet. 2004 wurde dieses Gebäude weiter verbessert, um den Kriterien eines "Nullenergiehauses" zu entsprechen. Im August 2010 hat Rollinger von etika und der (...)
  • Mühle von Bigonville

    , von Ekkehart Schmidt

    Der Anteil der erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch liegt in Luxemburg bei nur 5 Prozent (Stand: 2016), ist laut der Ende 2008 beschlossenen Erneuerbare-Energien-Richtlinie bis 2020 jedoch auf mindestens 11 Prozent zu steigern, will man die international vereinbarten Klimaziele erreichen. Studien des Umweltministeriums belegen, dass auch ein hohes Potenzial besteht, dieses Ziel zu erreichen. Bislang wird jedoch der überwiegende Teil der hierzulande verbrauchten Energie importiert und stammt zudem aus fossilen Quellen. Im Vergleich zu den Nachbarländern wird im Grossherzogtum zwar (...)

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