Vertrieb biologischer Produkte

  • Aus der Boulangerie Obertin wird das OIKO-Bakhaus

    , von Ekkehart Schmidt

    „Backen ist eine Philosophie“ – heißt es bei Frank Obertin, einem Namen, den jeder Freund guten Bio-Brots in Luxemburg kennt und im gleichen Atemzug mit dem der Boulangerie Scott nennt. Letzterer, ein Betrieb in Gasperich, zählt zu den allerersten Kreditnehmern von etika und der BCEE. Nun zählt auch Obertin zu unseren Kunden – allerdings unter einem neuen, noch ungewohnten Namen und an einem neuen Ort. Für die Bäckerei von Frank Obertin gilt es seit über 30 Jahren, Tradition und Innovation zu vereinbaren. „Als ich 1983 begann, in Remerschen eine Bäckerei einzurichten, konnte ich mir nicht (...)
  • Avocado: Mehr als nur ein Lieferservice

    , von Ekkehart Schmidt

    Viele Menschen legen Wert auf gutes, gesundes Essen in Bioqualität, finden aber nicht mehr die Zeit für den Einkauf frischer Lebensmittel. Oder würden gerne saisonal oder vegan kochen und suchen dafür Rezepte. Dass dies eine Marktnische ist, erkannte Kristina Rasmussen, die Anfang 2014 in Niederanven den Lieferservice Avocado SA aufbaute. Die in Luxemburg aufgewachsene gebürtige Dänin ergänzte die bestehende Idee von Gemüsekisten oder dem Lieferservice von Bio-Obst und -Gemüse, wie ihn Co-Labor mit seinem „Grénge Kuerf“ anbietet, um weitere, für die sofortige Zubereitung von Gerichten nötige Waren (...)
  • De Biobuttek in Differdingen

    , von Ekkehart Schmidt

    In der Cafeteria des Geschäfts „Flower Werding”, einem alteingesessenen Gärtnerbetrieb in Differdingen, hat die Familie Lauterbour am 2. Oktober 2017 mit dem Popup-Store namens „De Biobuttek” den ersten Bio-Laden der „Cité du fer” ins Leben gerufen. Bei der Eröffnung beschrieben Mona und Lilly Lauterbour ihr Projekt, das sie mit ihren Eltern aufbauen, mit den Worten „En Dram, eng Perspektiv, eng Famill an de richtege Moment”. In der „Buttek Area“ werden täglich frisches Brot und Gebäck, Naturkosmetik und dekorative Bio-Kosmetik, Tee und Kräuter sowie Produkte aus dem Trockensortiment angeboten. „Eis (...)
  • Linksammlung zu ökofairer Mode

    , von Ekkehart Schmidt

    Noch vor wenigen Jahren galten Mode und Öko als unvereinbares Gegensatzpaar. Aber die Zeiten von „Jesuslatschen“ und Jutesack-Kleidern sind längst passé: Die grüne Welle hat nun auch die Laufstege erreicht. Immer mehr Designer und Modefirmen setzen auf soziale, umweltfreundliche Produktion, fairen Handel und Öko-Materialien. Auch auf den „Glamour-Faktor“ braucht man nicht mehr zu verzichten: Heute fühlt sich ein gutes Gewissen nicht nur gut an, sondern es sieht auch gut aus. Wirklich “öko“ und „fair“ ist Mode freilich erst, wenn verschiedene Aspekte beachtet werden: die Rohstoffe, ihre Verarbeitung, (...)
  • Akabobuttek

    , von Ekkehart Schmidt

    Nach Einschätzung der New York Times sind die LOHAS genannten modernen Konsumenten (“Lifestyle Of Health And Sustainability”) diejenige Konsumentengruppe, die weltweit am stärksten wächst. Zu ihren Überzeugungen gehört, möglichst keine unter fragwürdigen sozialen Bedingungen und schwerwiegenden ökologischen Folgen preiswert produzierten Textilien mehr zu kaufen. Aber das ist einfacher gedacht und entschieden, als umgesetzt, fehlt es doch hierzulande an Geschäften, in denen Alternativen angeboten werden. In Luxemburg war Lucien Reger der Pionier, der mit seinem 1985 eröffneten Bio-Textilien-Geschäft (...)
  • Sansa: der erste Bio-Foodtruck

    , von Stéphanie Majerus

    Luxemburg-Stadt ist seit Anfang Sommer 2015 um einen Foodtruck reicher. Dabei handelt es sich nicht um einen ganz gewöhnlichen Essstand, sondern um einen Ort an dem vegane und vegetarische Gerichte Vorrang haben. Luciana Griz und Agnes Konkeel, die Gründerinen des „grünen Unternehmens“, wie sie den Foodtruck bezeichnen, haben selbst Jahre lang in Restaurantküchen gearbeitet. „Doch dann fehlte uns mehr und mehr der Kontakt zu denjenigen, die die Gerichte essen, die wir zubereiten. So entstand schließlich die Idee für den Food-Truck, denn er verbindet beides: Unsere Leidenschaft fürs Kochen und (...)
  • 25 Jahre OIKOPOLIS - ein „Leuchtturm im Nebel“

    , von Ekkehart Schmidt

    Viel Lob zur 25-Jahr-Feier der Luxemburger Bio-Vermarktungsinitiativen Der Festsaal des Centre Culturel in Mamer war gut gefüllt, als am 2. Dezember 2014 die in Munsbach ansässige OIKOPOLIS-Gruppe mit einer Séance Académique ihr Jubiläumsjahr abschloss. Das Netzwerk von Luxemburger Bio-Vermarktungsinitiativen feierte „25 Joer BIOG, NATURATA, OIKOPOLIS“, und gut 250 Gäste feierten mit, darunter auch mehrere Vertreter von etika und der BCEE - schließlich wurden seit 1998 gemeinsam über ein Dutzend Kreditprojekte aus dem alternativen Kreditmechanismus mit OIKOPOLIS umgesetzt. Auch die Politik war (...)
  • Der AKABO Fashion-Truck

    , von Ekkehart Schmidt

    Zwar gibt es in Luxemburg mittlerweile gut anderthalb Dutzend Bio-Geschäfte, in denen man Lebensmittel, Kosmetik, Drogeriewaren und Reinigungsmittel bekommt, andere in Bio-Qualität hergestellte Produkte erhält man jedoch nur in einigen wenigen Fachgeschäften, und dies zumeist in der Hauptstadt. Zu nennen sind mehrere Bio-Bäcker, ein Bio-Metzger, ein Bio-Baugeschäft, die sechs Weltbutteker, mehrere Bio-Restaurants, in denen man auch einzelne regionale Produkte erstehen kann (so bei unserem Projekt Casa Fabiana), sowie einem Geschäft für Spielzeug und Geschenkartikel aus nachhaltiger Produktion. (...)
  • NATURATA BIOBAU

    , von Ekkehart Schmidt

    Hinweis: Dieses Geschäft besteht nicht mehr! Der Mensch ist heute unterschiedlichsten Umweltbelastungen ausgesetzt. Zahlreiche Schadstoffe lauern bereits im eigenem Heim. Rund 300.000 Baustoffe sind am Markt erhältlich, doch nur ein Teil davon ist gesundheitlich unbedenklich und umweltfreundlich in Herstellung, Funktion und Entsorgung. Dennoch möchten immer mehr Menschen in ihrem Zuhause gesund und schadstoffrei leben. Verantwortungsvolles Bauen und Renovieren im Einklang mit der Natur erfordert freilich umfassende Informationen. In Luxemburg gibt es zu diesen Fragen neben fachkundigen (...)
  • BIO-OVO Eierverpackungen

    , von Ekkehart Schmidt

    Da der Bedarf an Bio-Eiern in Luxemburg noch lange nicht gedeckt ist, ist in den Aufbau weiterer Legehennenställe, aber auch in die Infrastruktur der Verarbeitungs- und Vertriebsinfrastruktur zu investieren, auch um energieaufwändige Importe zu reduzieren. Am 26. April 2012 ist die BIO-OVO SA als Verpackungs-und Vermarktungsgesellschaft für Bio-Eier gegründet worden. Ziel war es, die Houtmann-Odem s.à.r.l., frühere Firma von Jos Houtmann, dem Initiator und jetzigen Vorstandsvorsitzenden, in ein modernes und zukunftsträchtiges Partnerschaftsunternehmen umzugestalten. Die neue Aktiengesellschaft (...)

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