Erneuerbare Energien

  • EnerCoop Uelzechtdall

    , von Ekkehart Schmidt

    Version française Seit 2019 hat sich eine lokale Gruppe der Transition Bewegung in Lintgen entwickelt. Diese Bewegung, die 2006 rund um den Permakulturalisten Rob Hopkin in Irland entstanden ist, gestaltet als dezentrale Umwelt- und Nachhaltigkeits­initiativen in über 2000 Städten und Gemeinden der Welt den Übergang in eine postfossile, relokalisierte Wirtschaft. Die erste solche Initiative in Luxemburg ist CELL. Ausgehend von der Beobachtung, dass die nationale und internationale Politik nicht angemessen auf die Herausforderungen der Klimakrise reagiert und die Nutzung (...)
  • Windpark in Garnich

    , von Ekkehart Schmidt

    Version française Die Windkraft in Luxemburg befindet sich weiter im Ausbau. Anfang 2020 betrug die nationale Gesamtproduktion 300 bis 320 Gigawattstunden - bei einer installierten Produktionskapazität von rund 127 Megawatt. Das sei genug Strom, um 70.000 Haushalte zu versorgen, erklärte Energieminister Claude Turmes Anfang März 2020. Das Land zählt rund 77 Windkraftanlagen. 1986 war die erste Anlage in Mompach entstanden. Auch die zinsreduzierten Kredite von etika und Spuerkeess haben ihren Teil dazu beigetragen: Seit 2006 haben die Kooperationspartner sieben Windparks in (...)
  • In die Energiewende investieren

    , von Ekkehart Schmidt

    Trotz ausreichender Erkenntnisse über die Ursachen und Folgen des Klimawandels ist in Luxemburg von öffentlicher Seite in den vergangenen Jahrzehnten kaum etwas unternommen worden, eine Energiewende einzuleiten bzw. allgemeiner das Konsum- und Mobiltätsverhalten hin zu mehr Nachhaltigkeit zu verändern. So hat Luxemburg unter allen EU-Ländern mit 5% den niedrigsten Wert in der Nutzung erneuerbarer Energien. Die hier verbrauchte Energie stammte 2015 noch zu 84% aus fossilen Brennstoffen (2005: 93%) - ein nach Angaben von Eurostat deutlich über dem EU-Durchschnitt von 73% liegender Wert. Erst mit (...)
  • "Bürgerstrom" im Aufwind

    , von Ekkehart Schmidt

    Neue Studie: Die Bürger in Luxemburg könnten bis 2050 rund 18 % des Stromverbrauchs selbst produzieren. Mehr als die Hälfte der BürgerInnen in der Europäischen Union könnten bis zum Jahr 2050 ihren eigenen Strom aus erneuerbaren Energien erzeugen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie, die am 26. September 2016 in Brüssel veröffentlicht wurde [1]. Die Studie umreisst das Potenzial für bürgereigene, erneuerbare Energienprojekte in Europa, demzufolge bis zum Jahr 2050 45% des Strombedarfs der EU durch 264 Millionen "Energie-Bürger" erzeugt werden könnten - als Teil eines (...)
  • Wandpark Housen-Pëtschent

    , von Ekkehart Schmidt

    Bis 2020 soll der Anteil der erneuerbaren Energien im Endverbrauch in Luxemburg elf Prozent betragen, schreibt eine EU-Direktive vor. Wirtschafts- und Energieminister Etienne Schneider gibt sich zuversichtlich, dass diese Marke erreicht werden kann. Er beruft sich auf die bisher erreichten und leicht übertroffenen Zwischenziele. Machten die Erneuerbaren 2010 noch nur 2,2 Prozent aus, lag Luxemburg Ende 2014 bei 4,5 Prozent. Trotz dieses Fortschritts liegt das Land mit diesen Prozentzahlen EU-weit am Ende der Skala. Schneider setzt bei dem Vorhaben, diesen Zustand zu beenden, auf drei (...)
  • Wandpark Harel Walter Eeschpelt

    , von Ekkehart Schmidt

    Im Rahmen einer Offensive des Wirtschaftsministeriums, den Anteil erneuerbarer Energien am luxemburgischen Energiemix deutlich zu erhöhen, entsteht in den Kommunen Lac de la Haute Sûre und Winseler zur Zeit der Wandpark Harel-Walter-Eeschpelt. Im November 2014 ist seitens der Soler S.A. die Firma Wandpark Harel Walter Eeschpelt S.A. gegründet worden. Soler, die Société Luxembourgeoise des Énergies Renouvelables, ist eine Tochter von SEO und Enovos. Soler garantiert die Entwicklung und den Aufbau der Anlagen. Vorgesehen ist, dass sich die Kommunen und andere als Aktionäre beteiligen. Während (...)
  • EquiEnerCoop

    , von Ekkehart Schmidt

    In luxemburgischen Gemeinden sind von Privatleuten oder Gesellschaften schon sehr viele Photovoltaik-Anlagen installiert worden, meist als isolierte Projekte. Eine solche Nutzung erneuerbarer Energien durch Bürger im Rahmen einer Kooperative ist jedoch noch immer selten. Die im Juli 2012 gegründete Energiekooperative EquiEnercoop kann daher als Pionier auf diesem Gebiet gelten. Lecture Etika EquiEnerCoop von etika Luxembourg https://youtu.be/9fhH4Yg9OKs EquiEnerCoop hat den Kauf, die Installation und die Nutzung von zwei Photovoltaik-Anlagen zum Ziel, die auf den (...)
  • KIOWATT - Strom und Wärme aus Abfällen

    , von Ekkehart Schmidt

    Bislang exportiert Luxemburg Tausende Tonnen Holzabfälle. In Zukunft sollen sie im Land zu Strom und Wärme verarbeitet werden. Am 25. Juli 2011 unterschrieben die Minister Jeannot Krecké (Wirtschaft und Außenhandel) und Marco Schank (nachhaltige Entwicklung und Transport) mit der Gesellschaft KIOWATT eine Konvention zum Bau einer Wärmekraftkopplungsanlage, die zur zeit in Roost entsteht (Fotos unten). Kiowatt ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Luxenergie und Woodenergy (Groupe François). Luxenergie wird mehrheitlich von Enovos gehalten. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf 35 Millionen (...)
  • Hybridbusse für SALES LENTZ

    , von Ekkehart Schmidt

    Nach den Voyages Emile Weber und Demy Schandeler hat nun auch die Firma SALES LENTZ einen Leasing-Kredit für den Kauf einer Flotte mehrerer Hybridbusse des Typs Volvo 7700 hybrid erhalten. Der Kredit in Höhe von 2 Millionen Euro, der im Mai 2012 von etika und der BCEE vergeben wurde, hat eine Laufzeit von fünf Jahren und dient der Finanzierung eines Teils dieser Investition. SALES LENTZ verfügt über 60 Jahre Erfahrung in der Reisebranche und gilt als Luxemburgs grösstes Reise- und Tourismusunternehmen. Darüber hinaus gilt die Firma europaweit zu den Pionieren in Sachen technischer (...)
  • Sanierung der Felsmühle (Fielsmillen)

    , von Ekkehart Schmidt

    Im Juli 1997 haben etika und die BCEE der Familie Mangen in Mertert einen Investitionskredit über 136.341 EUR zur Sanierung einer alten Wassermühle erteilt. Der Kredit hatte eine Laufzeit von zehn Jahren. Die Sanierung der Felsmühle (Felsmillen) dient der Erhaltung des kulturellen Erbes, aber auch der Erzeugung erneuerbarer Energie im Respekt der Natur. Kontakt: Fernand Mangen, Fielsmillen, L-6689 Mertert, tél. : 74 96 34 Artikel vom 11 August 2011, aktualisiert am 18 Dezember (...)

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