Biologischer Landbau

  • Betriebsnachfolge beim Schanck-Haff

    , von Ekkehart Schmidt

    Der Schanck-Haff in Hupperdingen ist ein Bio-Bauern-Familienbetrieb mit langer Tradition, der seit 1980 von Jos Schanck und seiner Frau auf Demeter-Basis bewirtschaftet wird und als einer der ersten Betriebe von einem etika-Kredit profitiert hat (mehr dazu). Ihr Sohn Alex Schanck (Foto: Lisa Tsumakova) hat 2022 mit der Betriebsübernahme des landwirtschaftlichen Betriebs (Gebäude und Ländereien) begonnen und investiert jetzt in neue und moderne Betriebsgelände, um das Tierwohl und die Arbeitsbedingungen für die Zukunft zu verbessen. Um die Weiterführung des Familienbetriebs zu (...)
  • Geméis vun hei

    , von Ekkehart Schmidt

    Die Demeter-Gärtnerei "Schanzer Bio Geméis" wurde Ende 2016 von Maggy und Carlo Demuth und ihrem Mitgesellschafter, Demeter-Gärtner Hugo Krijnse Locker, gegründet. Letzterer ist einer der Pioniere der Bio-Landwirtschaft in Luxemburg, seit 1989 betrieb er eine Gärtnerei in Mamer, 1999 bekam er einen der ersten etika-Kredite der Bio-Branche. Da es der Familie Demuth ein wichtiges Anliegen war, dass ihre zwölf Hektar Fläche in Altrier – zwischen Echternach und Junglinster - ökologisch bewirtschaftet werden sollte, engagierten sie sich in der schwierigen Anfangsphase mit viel Herzblut. Und (...)
  • Stellungnahme zur neuen Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP)

    , von Ekkehart Schmidt

    Pressemitteilung von "Meng Landwirtschaft"* EU-Agrarreform: Auf EU-Ebene gescheitert, in Luxemburg noch retten, was zu retten ist Luxemburg, den 28. Juni 2021. Nach monatelangen Verhandlungen und mit einem Jahr Verspätung konnte zwischen EU-Parlament, Ministerrat und Kommission ein Kompromiss gefunden werden, wie die 385 Milliarden öffentliche Gelder für die nächste Agrarperiode 2021-2027 ausgegeben werden sollen. Umwelt- und kritische Agrarverbände können nur enttäuscht sein von dem Resultat. Es hätte besser ausgehen können, aber die EU-Agrarminister und auch viele (...)
  • Zurück zur nachhaltigen Landwirtschaft

    , von Ekkehart Schmidt

    So genannte „konventionelle“ und „biologisch“ wirtschaftende landwirtschaftliche Betriebe sind in Luxemburg meist Familienbetriebe, die seit Generationen an einen festen Standort mit einem gegebenen Boden und aus diesem folgend bestimmten Anbauprodukten gebunden sind. Noch Mitte des 20. Jahrhunderts haben sie alle nachhaltig gewirtschaftet, sieht man einmal davon ab, dass die Mechanisierung der Landwirtschaft zum Verbrauch fossiler Energien geführt haben. Anders zu wirtschaften hätte bedeutet, dass die Eltern ihren Kindern ihre Zukunft zerstüren. Dann passierte etwas, das wir jetzt (...)
  • IBLA: Forschung und Beratung

    , von Ekkehart Schmidt

    Version française Der Verein „Institut fir Biologësch Landwirtschaft an Agrarkultur Luxemburg a.s.b.l. (IBLA)“ sieht Zweck und Ziel seiner Bestrebungen in der Forschung, Beratung, Ausbildung und Kommunikation zu Themen der biologischen Landwirtschaft und Agrarkultur. Diese Ziele werden insbesondere verwirklicht durch die Erforschung und Entwicklung praktischer Methoden der biologischen und biologisch-dynamischen Landwirtschaft, wobei ernährungsphysiologische, ökologische und sozial-ökonomische Gesichtspunkte berücksichtigt werden. Auch die (...)
  • Agriloc ersetzt Glyphosat

    , von Ekkehart Schmidt

    Nicht für jeden Landwirt ist es sinnvoll, alle anfallenden Arbeiten selbst zu erledigen. Seit jeher hat man sich untereinander die Arbeit aufgeteilt. So hat sich im Norden Luxemburgs die Lohngemeinschaft Agriloc gebildet, bestehend aus 5 Landwirten, die überbetriebliche Arbeiten anbietet. So bieten sie beispielsweise seit 2003 Gülleausbringung als "Güllgemeinschaft Nord" an, sind anderen Landwirten aber auch ein Partner in der Bodenbearbeitung und Ernte. Durch das bevorstehende Verbot des Einsatzes des Unkrautvernichters Glyphosat benötigen konventionelle Landwirte einen (...)
  • IBLA-Projekt zur Grünlandförderung

    , von Ekkehart Schmidt

    Die Kuh hat sich als Wiederkäuer über die Evolution zum Nutzer von Grünland-Weideflächen entwickelt. Sie verfügt zum einen über einzigartige Möglichkeiten der Proteinbildung aus NPN Stickstoff und zum anderen der Energienutzung aus Zelluloseabbau. Diese besonderen Fähigkeiten machen sie zu einem ökologisch besonders wertvollen Lebensmittelproduzenten. Sie kann Zellulosereiche Gräser verwerten und so für den Menschen als Lebensmittel verfügbar machen. Nur der Wiederkäuer kann das aus Umwelt-, Klima- Wasser- und Erosionsschutz so wichtige Grünland der Mittelgebirgsregion Eifel-Adennen (...)
  • Nico Wirth: Rinderzucht im Nebenerwerb

    , von Ekkehart Schmidt

    Dippach ist eine kleine Gemeinde im Kanton Capellen, 13 km westlich von Luxemburg-Stadt. Gemeinsam mit den Ortsteilen Bettingen, Schouweiler und Sprinkingen beläuft sich die Einwohnerzahl zwar auf gut 4100, aber das eigentliche Dorf hat nur 990 Einwohner, von denen die wenigsten hier geboren sind. Durch die Nähe zu Luxemburg-Stadt sind hier in den vergangenen Jahrzehnten viele Hundert Menschen zugezogen. Entlang der Route du Luxembourg reihen sich heute Dutzende Villen und Residenzen. Durch die Suburbanisierung hat der Ort zwar seinen dörflichen Charakter verloren, aber es gibt (...)
  • Bio-Haff Reitz

    , von Ekkehart Schmidt

    Von Lieler aus, einem kleinen Dorf mit 230 Einwohnern oberhalb des Ourtals im Nordosten von Luxemburg, kann man bei klarem Wetter Deutschland und Belgien auf einen Blick sehen. Hier, am Dreiländereck nahe Weiswampach, befindet sich der alteingesessene Familienbetrieb Reitz-Kromer. Ein Sohn der Familie, Josy Reitz (Foto), wird nun - wie schon seit vielen Generationen praktiziert - den Betrieb fortführen. Allerdings nicht mehr konventionell: Er möchte den in 3. Generation von den Eltern übernommenen Hof, der auf die Herstellung von Bio-Agrarfrüchten sowie Milch und Fleisch spezialisiert (...)
  • Lagerhalle für den Bio-Hof Fischbach-Reiff

    , von Ekkehart Schmidt

    Den Bio-Bauernhof Fischbach-Reiff im kleinen Dorf Enscheringen/ Enscherange nördlich von Wilwerwiltz im Ösling kennen wenige Luxemburger. Das idyllisch im Tal der Klierf gelegene Dorf mit seinen 166 Einwohnern ist eher für seine Mühlen bekannt. Aus den Feldern der höher gelegenen Umgebung stammen allerdings die Zutaten für zumindest ein wohlbekanntes Produkt. Auf einer Fläche von 42 ha werden Brotgetreide (z. B. Roggen), Buchweizen, Kartoffeln, Feldgemüse (z. B. Rote Bete und Zwiebeln) sowie Senfkörner angebaut. „Aus unseren Senfkörnern wird der BIOG-Senf hergestellt und aus (...)

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