Biologischer Landbau

  • Neue Kreditlinie für IBLA

    , von Ekkehart Schmidt

    Version française Der Verein „Institut fir Biologësch Landwirtschaft an Agrarkultur Luxemburg a.s.b.l. (IBLA)“ sieht Zweck und Ziel seiner Bestrebungen in der Forschung, Beratung, Ausbildung und Kommunikation zu Themen der biologischen Landwirtschaft und Agrarkultur. Diese Ziele werden insbesondere verwirklicht durch die Erforschung und Entwicklung praktischer Methoden der biologischen und biologisch-dynamischen Landwirtschaft, wobei ernährungsphysiologische, ökologische und sozial-ökonomische Gesichtspunkte berücksichtigt werden. Auch die Erforschung gesellschaftsrelevanter der (...)
  • Agriloc ersetzt Glyphosat

    , von Ekkehart Schmidt

    Nicht für jeden Landwirt ist es sinnvoll, alle anfallenden Arbeiten selbst zu erledigen. Seit jeher hat man sich untereinander die Arbeit aufgeteilt. So hat sich im Norden Luxemburgs die Lohngemeinschaft Agriloc gebildet, bestehend aus 5 Landwirten, die überbetriebliche Arbeiten anbietet. So bieten sie beispielsweise seit 2003 Gülleausbringung als "Güllgemeinschaft Nord" an, sind anderen Landwirten aber auch ein Partner in der Bodenbearbeitung und Ernte. Durch das bevorstehende Verbot des Einsatzes des Unkrautvernichters Glyphosat benötigen konventionelle Landwirte einen Ersatz. Eine (...)
  • IBLA-Projekt zur Grünlandförderung

    , von Ekkehart Schmidt

    Die Kuh hat sich als Wiederkäuer über die Evolution zum Nutzer von Grünland-Weideflächen entwickelt. Sie verfügt zum einen über einzigartige Möglichkeiten der Proteinbildung aus NPN Stickstoff und zum anderen der Energienutzung aus Zelluloseabbau. Diese besonderen Fähigkeiten machen sie zu einem ökologisch besonders wertvollen Lebensmittelproduzenten. Sie kann Zellulosereiche Gräser verwerten und so für den Menschen als Lebensmittel verfügbar machen. Nur der Wiederkäuer kann das aus Umwelt-, Klima- Wasser- und Erosionsschutz so wichtige Grünland der Mittelgebirgsregion Eifel-Adennen sinnvoll (...)
  • Nico Wirth: Rinderzucht im Nebenerwerb

    , von Ekkehart Schmidt

    Dippach ist eine kleine Gemeinde im Kanton Capellen, 13 km westlich von Luxemburg-Stadt. Gemeinsam mit den Ortsteilen Bettingen, Schouweiler und Sprinkingen beläuft sich die Einwohnerzahl zwar auf gut 4100, aber das eigentliche Dorf hat nur 990 Einwohner, von denen die wenigsten hier geboren sind. Durch die Nähe zu Luxemburg-Stadt sind hier in den vergangenen Jahrzehnten viele Hundert Menschen zugezogen. Entlang der Route du Luxembourg reihen sich heute Dutzende Villen und Residenzen. Durch die Suburbanisierung hat der Ort zwar seinen dörflichen Charakter verloren, aber es gibt durchaus (...)
  • Bio-Haff Reitz

    , von Ekkehart Schmidt

    Von Lieler aus, einem kleinen Dorf mit 230 Einwohnern oberhalb des Ourtals im Nordosten von Luxemburg, kann man bei klarem Wetter Deutschland und Belgien auf einen Blick sehen. Hier, am Dreiländereck nahe Weiswampach, befindet sich der alteingesessene Familienbetrieb Reitz-Kromer. Ein Sohn der Familie, Josy Reitz (Foto), wird nun - wie schon seit vielen Generationen praktiziert - den Betrieb fortführen. Allerdings nicht mehr konventionell: Er möchte den in 3. Generation von den Eltern übernommenen Hof, der auf die Herstellung von Bio-Agrarfrüchten sowie Milch und Fleisch spezialisiert ist, (...)
  • Lagerhalle für den Bio-Hof Fischbach-Reiff

    , von Ekkehart Schmidt

    Den Bio-Bauernhof Fischbach-Reiff im kleinen Dorf Enscheringen/ Enscherange nördlich von Wilwerwiltz im Ösling kennen wenige Luxemburger. Das idyllisch im Tal der Klierf gelegene Dorf mit seinen 166 Einwohnern ist eher für seine Mühlen bekannt. Aus den Feldern der höher gelegenen Umgebung stammen allerdings die Zutaten für zumindest ein wohlbekanntes Produkt. Auf einer Fläche von 42 ha werden Brotgetreide (z. B. Roggen), Buchweizen, Kartoffeln, Feldgemüse (z. B. Rote Bete und Zwiebeln) sowie Senfkörner angebaut. „Aus unseren Senfkörnern wird der BIOG-Senf hergestellt und aus unserem Buchweizen (...)
  • Wenn Umdenken - dann richtig!

    , von Ekkehart Schmidt

    Lesen sie hier einen Beitrag von Daniela Noesen (Bio-Lëtzebuerg): Die Situation in der Landwirtschaft ist „verheerend“. Da ist es legitim, dass die Landwirte nach alternativen Einkommensmöglichkeiten suchen und dies so einfach wie möglich gestalten wollen. Das ist nachvollziehbar - aber bitte nicht auf Kosten der Biolandwirtschaft! Der Ruf nach breiter Einführung der Teilumstellung der Betriebe auf biologische Landwirtschaft wird lauter. Daher an dieser Stelle einmal zu den Fakten: Laut der EU-Bio-VO ist die Teilumstellung eines Betriebes grundsätzlich möglich. Der zugehörige Gesetzestext (...)
  • Neubau des Clees-Haff

    , von Ekkehart Schmidt

    Seit 1993 Jahren betreibt Sylvie Clees aus Steinsel einen Bio-Betrieb, wo sie Obst und Gemüse anbaut. Auf lokalen Märkten wie auf dem Knuedler und dem Glacis in Luxemburg, aber auch in Diekirch und Ettelbrück ist der Stand des Familienbetriebs seit 2004 ein vertrauter Anblick. Weit über 50 Produkte, überwiegend regionaler Herkunft, hat sie im Angebot. Aus eigener Produktion finden sich hier Salate, Frühlingszwiebeln, Kohlrabi, Kartoffeln, Zwiebeln, Rhabarber, Radieschen und Kräuter sowie Himbeeren, Stachelbeeren, Johannisbeeren, Mirabellen und Äpfel, die sie mit ihrem Mann auf ihrem 60 Hektar (...)
  • Sandrine Pingeon: Direktvermarktung in Münsbach

    , von Stéphanie Majerus

    « Ich bin sehr zufrieden mit meinem Konzept der Direktvermarktung, also dem Verkauf meines Gemüses im eigenen Hofladen. Es ermöglicht mir selbst zu bestimmen, welches Obst und Gemüse ich anbaue“, erklärt die munsbacher Gemüsegärtnerin Sandrine Pingeon. Die Produktionsunabhängigkeit sei aber nicht der einzige Vorteil. „Niemand diktiert mir meine Preise, denn ich verkaufe an keine Zwischenhändler“, betont Sandrine. Außerdem sei die Vermarktung der kurzen Wege auch unter einem ökologischen Gesichtspunkt sinnvoll: Sprit für die Transportwege wird eingespart und wenig bis keine Verpackungen fallen an. Vor (...)
  • Biomilch aus Bascharage

    , von Ekkehart Schmidt

    Seit Januar 2016 können die luxemburgischen Bio-Bauern ihre Milch an die neue BIOG-Molkerei abliefern. Die BioG-Molkerei in einer ehemaligen Metzgerei in der Industriezone "Op Zaemer" gewährleistet einen fairen Preis von 0,50€ pro Kilo für die heimischen Milchbauern – zum Vergleich: ein konventioneller Landwirt erhält zurzeit etwa 0,30€ (Stand: 2017) Die neugegründete BIOG-Molkerei s.à r.l., die die Verarbeitungsstelle in betreibt, untersteht der Leitung von Volker Manz, der auch Geschäftsführer der BIOG ist. Der Preis ist eine Vereinbarung zwischen den Produzenten, und der BIOG-Molkerei s.à.r.l. (...)

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